Dominanz bei Pferden, mal wieder …

Immer noch geistert der Begriff „Dominanz“ umher. Der Mensch muss dominant sein, gegenüber seinem Hund, seinem Pferd. Wenn er das ist, sind alle Probleme im Umgang mit Pferden zu lösen. Auch so konkrete Dinge wie Verladeschwierigkeiten oder meine Brückenphobie. Das sagte die Trainerin.

Und es ist meine Brückenphobie, nicht die von Stütchen. Stütchen fängt nur an zu passagieren, weil sie mir glaubt. Weil ich ihr mitteile, dass es gefährlich ist. Sie versteht das zwar nicht, denn sie findet es eigentlich nicht gefährlich. Wie mir da Im-Kreis-Scheuchen helfen sollte, um leichter über die Autobahnbrücke zu kommen, verstehe ich überhaupt nicht.

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Dominanz und Pferde, die … x-te

Das Wort „Dominanz“ scheint nicht aus der Welt verschwinden zu wollen (das Wort „Authorität“ schon, das ist kaum noch gebräuchlich. Eigentlich seltsam …).

Die meisten Hundetrainer wissen inzwischen, dass man ein dominanzbasiertes, dominanzbegründetes Training nicht mit dem Verhalten von Wölfen begründen kann. „Der Alphawolf bestimmt …“ nämlich keineswegs alles. Weiterlesen

„angewandte Lerntheorie“ – Training beim Pferd

Hilfengebung beim Pferd – Lerntheorie in der Praxis

In der Hundeerziehung wird die Lerntheorie zur Begründung für nahezu jede Form des Trainings herangezogen. Für Pferde findet ein interessierter Leser in den Buchhandlungen jede Menge Schulungen zur Verbesserung ihres (seines) Sitzes, Bücher über korrektes Reiten (jeder Richtung). Komplettiert wird das Angebot durch Bücher über Haltung, Fütterung, Pferderassen, Pflegemethoden und die allerneuesten Weisheiten und Allheilmittel, selbstverständlich sofort patentiert, die die Probleme bei jedem Pferd beseitigen werden (Achtung, Ironie …) Weiterlesen

Bewegte Bilder – Pferdebilder

Vor 182 Jahren wurde Eadweard J. Muybridge geboren, einer der bedeutendsten Pioniere der Fotografie. Muybrigde war einer der ersten, der Serienaufnahmen erstellte und Fotografien zu einem ersten „Film“ aneinanderreihte. Eines der Ziele dabei war, Künstlern zu helfen, realistische Vorstellungen der Bewegung zu erhalten.

Eines seiner bekanntesten Werke ist der Nachweis der Schwebephase im Galopp bei Rennpferden. Etwas, das jeder Reitanfänger heutzutage bereits lernt, war im 19. Jahrhundert noch umstritten (andererseits wird bei Renntempo der bekannte Dreitakt des Galopps zu einem Viertakt aufgelöst. So ist diese Frage vielleicht verständlicher.). Ein komplizierter Aufbau von vielen Kameras war notwendig, die durch über die Bahn gespannte Drähte von den Pferden ausgelöst wurden.

So wurden die Kameras reihenweise ausgelöst. Ihre Fotos ergaben zusammen die realistische – einigermaßen zumindest – filmische Abbildung der Bewegung.

Google ehrt den Fotopionier zu seinem 182. Geburtstag mit einem sogenannten Doodle. Er zeigt, wie man sich das mit den bewegten Bildern damals heute vorstellt

Jährlinge

Das Bild zeigt eine junge Paintstute: hoffnungsvoll sieht sie in ihre Zukunft

Die junge Stute ist gerade erst in einen neuen Stall eingezogen. Sie hat ihre ganze  Kinderzeit noch vor sich: Zeit zum ungestörten Wachsen und Lernen, Spielen und Toben auf der Weide. Erst  in Jahren wird der Ernst des Lebens für sie beginnen … eine schöne Jugendzeit für die Kleine!