Oktober-Nachlese

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Abends am Strand

Schnappschüsse, dafür ist mein Model immer gut.

Rennen, toben, Spass haben – Spass heißt hier, dass sie hinter den Möwen her startete und dann weiterzurannte.

Einfach nur rennen. Wenn der Hund sich an seiner eigenen Kraft und Geschwindigkeit freut … und so seinen Menschen daran teilhaben lässt (der weit weniger schnell und geschickt und ganz und gar nicht geschwind auf den zwei Beinen ist ;-))

Die Möwen haben sich über die Schau, die ihnen geboten wurde, wahrscheinlich nur amüsiert. Jedenfalls haben sie von den Steinen aus ungerührt zugesehen.

Wasserspiele

manchmal gelingt es - meistens aber nicht

manchmal geht es – meistens aber nicht

Normalerweise machen ja die Models, was sie wollen, und die Kamera funktioniert dafür. Jedenfalls soweit. Diesmal aber sind die Pappnasen immer im Schatten herumgerannt – wie üblich. Oder aus dem Bild gerannt. Ist ja auch so üblich und bin ich ja gewohnt. Aber wenn sie einmal einigermaßen brav an der Stelle waren, die gutes Licht bot, dann hat die Kamera gestreikt. Das ist unüblich. Das ist … Frust!

Der „Gepard“

"Gepard"

Ich versuche es ja.

Und netterweise sind meine Fotomodelle immer wieder bereit … Nicht zum posieren, das nicht keineswegs. So viel Geduld haben sie nicht. Stillhalten ist da kaum drin, außer ich wedele mit einer Blutwurst vor ihnen herum. Aber dann läuft ihnen der Sabber aus dem Maul, und das sieht auch nicht so fotogen aus.

Und wenn ich sie zum Stehenbleiben und Warten verdonnere, dann sieht das nur nach gequältem Trauertier aus. Geht nicht. Das geht gar nicht. „Fotografieren ist doofWas soll das? Das ist doch doof …

Aber laufen, das tun meine Modells immer begeistert. Immer. Nur leider zu schnell …

Bewegte Bilder – Pferdebilder

Vor 182 Jahren wurde Eadweard J. Muybridge geboren, einer der bedeutendsten Pioniere der Fotografie. Muybrigde war einer der ersten, der Serienaufnahmen erstellte und Fotografien zu einem ersten „Film“ aneinanderreihte. Eines der Ziele dabei war, Künstlern zu helfen, realistische Vorstellungen der Bewegung zu erhalten.

Eines seiner bekanntesten Werke ist der Nachweis der Schwebephase im Galopp bei Rennpferden. Etwas, das jeder Reitanfänger heutzutage bereits lernt, war im 19. Jahrhundert noch umstritten (andererseits wird bei Renntempo der bekannte Dreitakt des Galopps zu einem Viertakt aufgelöst. So ist diese Frage vielleicht verständlicher.). Ein komplizierter Aufbau von vielen Kameras war notwendig, die durch über die Bahn gespannte Drähte von den Pferden ausgelöst wurden.

So wurden die Kameras reihenweise ausgelöst. Ihre Fotos ergaben zusammen die realistische – einigermaßen zumindest – filmische Abbildung der Bewegung.

Google ehrt den Fotopionier zu seinem 182. Geburtstag mit einem sogenannten Doodle. Er zeigt, wie man sich das mit den bewegten Bildern damals heute vorstellt