Dicke Hunde

40% der Hunde in Europa sollen zu dick sein. Eine erschreckende Zahl, die Nippers da veröffentlicht (http://www.nippers.de/2011/12/der-fettleibige/). Denn diese Hunde sollen so dick sein, dass sie dadurch Schäden erleiden. So dick, dass man von Fettsucht reden muss.

Ein Hund wird nicht fett geboren, und er kann nicht selbst den Kühlschrank öffnen. Ein Hund wird fett gefüttert. Er versteht nicht, dass das Zuviel an Kalorien schädlich für ihn ist. Dass Fettsucht zu Diabetes führen kann, zu Schmerzen in Gelenken, im Rücken, die er bei jedem einzelnen Schritt spüren wird. Dass er unter Atemnot leiden wird, wenn er zu fett wird, und dann nicht mehr mit anderen Hunden spielen kann. Dass, mit anderen Worten, seine Lebensqualität vor die Hunde geht.

Ich bin absolut für Leckerchen. Sie machen vieles leichter, sie helfen bei der Erziehung und sie machen Spass. Aber die schädlichen Folgen, unter denen ein fetter Hund leiden muss, sind Schmerzen in Sehnen, Muskeln und Gelenken, Atemnot, Herzschwäche und Überhitzung.

Wer keine Luft bekommt, weiß, wie erschreckend Atemnot sein kann. Hunde schwitzen nicht. Sie hecheln. Ein fetter Hund kann seine Körpertemperatur nicht mehr effektiv regulieren.

Ein Hund versteht das nicht, dass Fettsucht ihm schadet. Der Mensch, mit dem er zusammenlebt, sollte es besser wissen.

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