Frühling

Der unnachahmliche Geschmack von Pferdehaaren – daran erkenne ich den Frühling. Vor allem dann, wenn die Temperatur wieder ins Eisige abrutscht und sich jeder Mensch fragt, ob die Rösser wahnsinnig geworden sind, dass sie bei solcher Kälte ihren Winterpelz abwerfen müssen – dann fliegen die Haare besonders herum. Dann verwandelt sich die Stute in eine seltsame Art von Haarwerfer, so ähnlich wie ein umgekehrter Staubsauger, der eben nicht einsammelt, sondern auswirft. Aushustet.
Mein Haarwerferchen …
Nicht, dass die Hunde so viel besser wären. Die haaren eigentlich das ganze Jahr über, aber im Moment geben sie sich besonders viel Mühe damit. Alles Haarwerfer …

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Frühling: Blüten – und Haare

Haare; das ist das Thema dieser Woche. Stute macht mich wahnsinnig, so viele Haare wirft sie ab. Wenn sie sich schüttelt, fliegt es nur so, und dabei ist bei uns gerade mal richtig kalt. Schon seit Wochen (das, was man bei uns so kalt nennt, also ganz deutlich über Null …). Eigentlich gibt es also wirklich keinen Grund, das Winterfell abzuwerfen. Und auch die Hunde sind nicht besser – der Staubsauger kann eigentlich ununterbrochen laufen, und wenn ich gerade hinten fertig bin und das Ding wegräumen möchte, fliegen vorne bereits wieder die Wollmäuse …

Aber es wird Frühling, eindeutig. Der Huflattich blüht, knallgelb und widerborstig an den Boden gekauert. Die Mandelbäumchen haben einen rosa Schimmer (oder manchmal auch schon mehr, je nachdem, wo sie stehen). Die Magnolienblüten wagen sich täglich mutig weiter vor. Forsythien … sollte eigentlich auch blühen, aber die scheinen bei uns aus der Mode gekommen zu sein. Und gestern war der Boden endlich so gut getrocknet, dass die Rösser richtig laufen konnten …

Also, der Frühling kommt. Ganz bestimmt.

Nur zur Erinnerung daran, wie schön das wieder wird …

der Ginster-Hund: ein Groß-Spitz im Frühling

Haare

paquiEs fängt wieder an.

Eigentlich hat es ja gar nicht aufgehört. Irgendwie sind immer Haare bei uns zu finden. Aber normalerweise reicht es, wenn ich jeden zweiten Tag sauge. Jetzt, jetzt ist es schlimm geworden. Die Kleine haart, und wenn der Große sich schüttelt, kann man die Haare fliegen sehen. So wie man die Tropfen sehen kann, wenn der nasse Hund sich schüttelt … zweimal täglich saugen …

Und das Pferd fängt auch an zu haaren.

Andererseits – wenn sie richtig haaren, wenn sie loslegen, kommt der Frühling. Unsere Schimpfdrosseln suchen wieder nach einem Nistplatz (oder vielleicht haben sie auch schon angefangen zu brüten. Misteldrosseln sind früh.) Und Fliegen und Mücken habe ich schon vor vierzehn Tagen gesehen. Auch der Huflattich blüht. Und die Fohlen staksen auf den Weiden herum.

Kaffeetrinken in der Sonne, das geht auch schon! Ohne Wolljacke.

Andererseits frage ich mich langsam, ob unsere Hausgenossen vorhaben, all ihre Haare abzuwerfen? Wenn ich mir die Haarknäule ansehe – haben sie bisher verborgen, dass sie eigentlich Nackthunde sind?

Haare. Wie jedes Jahr.

Knabbern – aber richtig! Ist Holz gefährlich?

Stütchen ist gerade umgezogen. Noch sieht der Paddock gut aus, aber die ersten Knabberstellen gibt es doch schon. Ich muss mir langsam etwas einfallen lassen …

Tackbox's blog!

Pferde knabbern. Meist zum Leidwesen von Stallbesitzern, Stallbauern, Zäunebauern und Boxenbesitzern. Es gibt lange Diskussionen darüber, was dieses Knabbern verursacht: Mineralmangel, Langeweile, Protest gegen die Haltungsweise, den Nachbarn, den Reiter und seine Reitweise, Zahnschmerzen oder vernachlässigte Zähne?

 Alles mag richtig sein. In dem ein oder anderen Fall zutreffen. Oder eben nicht. Da mag es sich in einem Fall tatsächlich um einen Mangel handeln, im nächsten Fall um puren Stress eines sensiblen Tiers, in einem anderen um Langeweile oder um Protest und natürlich um schmerzende Zähne.

Fakt ist: Knabbernde Pferde können mir nichts dir nichts ganze Wälder vernichten. Naja, vielleicht nicht ganz, aber dem stolzen Paddockbauer mag es manchmal so vorkommen. Da rückt man dann mit den feinsten, cleversten und teuersten Antiknabber-Mitteln an, während der Nachbar gerade armeweise Äste und Holz zur Unterhaltung seines Lieblings im Winter auf den Paddock schafft.

Wer sich also sicher ist, dass es seinem Pferd nicht…

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Alle Jahre wieder – Regen statt Schnee

In wenigen Tagen ist Weihnachten … man erkennt es an der Werbung, die mit unzähligen roten Zipfelmützen daherkommt. Die Prospekte werden dicker, und – weil es hier mehr um Tiere geht, auch im Fressnapf-Prospekt findet man Zipfelmützen. Warum auch nicht. Auch meine Hunde nehmen das besondere Weihnachtsleckerchen gerne an, so wie alles, das sie Windeseile herunterschlingen. Weiterlesen

Frühlingszeit, Gartenzeit – Igelzeit!

Frühling: Die Blumen blühen in den Gärten (beinahe alle sind giftig für Hunde und Katzen). Die Hummeln und Bienen summen herum (aber auf den bunten, wunderschönen, fremdländischen Blüten gibt es nichts für sie zum fressen …) Und die kleinen Stacheltiere sind aufgewacht. Sie suchen herum, suchen Fressbares (da sind sie nicht anders als meine Hunde), und sie haben keine Ahnung vom Straßenverkehr, von den Gefahren von Gartengeräten und von Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden … Weiterlesen

Igel im Frühjahr

Dieser Frühling ist … schwierig. Mir gefallen die blühenden Magnolien ja, und die Forsythien, und die vielen fröhlich-bunten Tupfen in den Gärten und den Waldrändern. Veilchen und Buschwindröschen und Schlüsselblumen blühen, teilweise schon seit Wochen.

Aber auch die Parasiten kriechen aus ihren Winterquartieren. Flöhe und Zecken sind unterwegs. Und ebenfalls unterwegs sind viele (junge) Igel, die ihren Winterschlaf beendet haben. Junge Kerlchen, die keine große Erfahrung haben und keine Reserven mehr …

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