Frühling

Der unnachahmliche Geschmack von Pferdehaaren – daran erkenne ich den Frühling. Vor allem dann, wenn die Temperatur wieder ins Eisige abrutscht und sich jeder Mensch fragt, ob die Rösser wahnsinnig geworden sind, dass sie bei solcher Kälte ihren Winterpelz abwerfen müssen – dann fliegen die Haare besonders herum. Dann verwandelt sich die Stute in eine seltsame Art von Haarwerfer, so ähnlich wie ein umgekehrter Staubsauger, der eben nicht einsammelt, sondern auswirft. Aushustet.
Mein Haarwerferchen …
Nicht, dass die Hunde so viel besser wären. Die haaren eigentlich das ganze Jahr über, aber im Moment geben sie sich besonders viel Mühe damit. Alles Haarwerfer …

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Frühling – und wieder Haare

So gern man jetzt aus dem Fenster sieht und die Veränderungen zählt – und es reichen ja nur wenige Stunden, damit die Fliederknospen weiter gewachsen sind und die Blätter noch größer – so sehr ich mich über das frische Grün an den Wegrändern und den Weiden freue – etwas stört doch immer: die Haare.

Selbst der uralte Ginkgobaum neben uns hat gestern eindeutig einen grünen Schimmer gezeigt. Das war morgens. Abends waren es schon deutlich erkennbare Blätter geworden. Die Amseln brüllen aus vollem Hals, der Haus-Rotschwanz lässt sein „charakteristisch-unnachahmlich quetschendes“ Geschrei hören, Meisen und Sperlinge dazu – alles ist voller Leben.

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Der Hund, den man braucht …

Irgendwo hieß es, man bekommt den Hund, den man braucht. Nicht den, den man haben will. Zur Erprobung dieser Theorie ist vor 14 Tagen unser neuer Mitbewohner eingezogen … ein junger Englischer Setter, Red Belton, denn einen schwarz-weißen Hund haben wir ja schon und etwas Abwechlung ist ja immer schön. Macht sich auch auf den Fotos besser, und nur schwarze und weiße Haare auf den Kleidern zu haben ist doch langweilig. Also, ein Rot-weiß gefleckter Hund mit seidigen langen Haaren. Weiterlesen

Winterlicht

Abendlicht

Abendlicht –

Manchmal machen die Vierbeiner richtig mit. Dann schauen sie in die richtige Richtung und halten auch so lange still, dass der achte oder zehnte Versuch, diesmal auch die Augen noch draufzukriegen, und die Wolken, und vielleicht noch einen besseren Winkel zu finden, damit die Models sich noch besser ins Bild setzen …

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Oktober-Nachlese

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Abends am Strand

Schnappschüsse, dafür ist mein Model immer gut.

Rennen, toben, Spass haben – Spass heißt hier, dass sie hinter den Möwen her startete und dann weiterzurannte.

Einfach nur rennen. Wenn der Hund sich an seiner eigenen Kraft und Geschwindigkeit freut … und so seinen Menschen daran teilhaben lässt (der weit weniger schnell und geschickt und ganz und gar nicht geschwind auf den zwei Beinen ist ;-))

Die Möwen haben sich über die Schau, die ihnen geboten wurde, wahrscheinlich nur amüsiert. Jedenfalls haben sie von den Steinen aus ungerührt zugesehen.

Hoffnungen und Hindernisse

Diese Pfütze ist für die Kleine Spitzin (die ein Groß-Spitz werden möchte) ein riesiges Hindernis, das kaum zu überwinden ist – und wie stolz ist sie herumgaloppiert, als sie am anderen Ufer angekommen war. Ein Erfolgserlebniss für die Kleine, das stolz macht.

HoffnungenDas Hunde-Leben hat für die Kleinen Spitzin gerade erst begonnen. Ständig macht sie Erfahrungen, und es ist so viel zu lernen. Etwa, dass es doch schwierig ist, durch Wasser zu galoppieren. Der angestrengte Gesichtsausdruck zeigt es deutlich – das hatte sie sich doch anders vorgestellt.

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