Strandleben mit Hund – Nachlese

die Erkundung de Atlantiks - bis die Bauchhaare nass werden …
Sonnenuntergang
Advertisements

Lästige Mitbewohner für Hund und Mensch

Zurück aus dem Urlaub – und es war wirklich toll, wie unsere Landeier von Hunden das mitgemacht haben. Selbst bei dem Tripp in die Stadt waren sie geduldig genug, um sich an unseren seltsamen Ideen über interessante Ansichten nicht zu lange zu ärgern … welcher Hund kann denn schon einsehen, dass eine Stadtmauer mit riesigem Tor-Wohnhaus jemanden interessieren kann, wenn daneben direkt eine Schar von Tauben herumläuft, und es doch viel mehr Sinn machen würden, wenn man sich die Tauben genau ansieht … und wenn man sich dann ins Cafe setzt (die Tauben immer noch in Sichtweite), Kaffee trinkt und – eben diese Tauben nicht jagt, sondern danach auf der Stadtbefestigung herumläuft, verzweifeln die Hunde an diesem sinnlosen Quatsch – die Tauben sind doch da unten …

Sechsbeinige Mitbewohner – Flöhe und Konsorten als Urlaubsmitbringsel

Also, die Hunde waren wirklich geduldig mit ihren Menschen. Dafür waren die gräßlichen Stadttage ja auch selten. Aber leider hat mein Hündchen sich Mitbewohner im Urlaub geholt, trotz Scalibor®-Halsband – Mitbewohner von der lästigen, sechsbeinigen Art – Flöhe. Sie war völlig zerstochen (eigentlich eher zerbissen, Flöhe stehen ja nicht) – der ganze Bauch war rot. An den Hinterschenkeln waren die Haare so verfilzt, dass ich die Hälfte herausschneiden musste, und lästig war die Juckerei ja nun auch, ganz besonders für Hund.

mit dem Hund unterwegs

Und mitbringen wollte ich so etwas ja wirklich nicht. Deutsche Flöhe reichen, französische müssen da nicht auch noch sein. Also bekam Hund zu dem Scalibor-Gift auch noch eine Ladung Gift in den Nacken, als Floh-Behandlung – denn Gift ist alles, das andere Tiere umbringen soll, und der Beipackzettel sagt das ja auch eindeutig. Manche Hunde reagieren darauf auch sehr deutlich, mit Magenschmerzen, Übelkeit  oder Durchfall, mit Grasfressen und Appetitlosigkeit, oder besonderen Heißhunger. Vor allem die Empfindlicheren vertragen nicht so viel Gift. Oft ist das dann der Start in einen neuen „Gastritis„-Schub oder gar einen IBD-Schub, wenn es ganz schlecht läuft.

Glücklicherweise ist die Hunde-Dame nicht so empfindlich – jedenfalls noch nicht. Wenn sie älter wird, mag sich das auch noch ändern – ganz so aus Stahl ist ihr Magen nicht mehr, nicht so wie früher, als sie auch den biologischen Grillanzünder (aus Parafinöl und Holzwolle) drei Tage im Magen hatte, ohne dass man ihr etwas anmerken konnte. Oder als sie das Rattengift fressen musste. Oder bei den ganzen verschimmelten Zeug, dass sie im Wald immer gefunden hat – es hat seine Spuren hinterlassen. Wenn sie älter wird, mag eine solche Floh-Behandlung oder eine Wurmkur auch bei ihr zu einem Gastritis-Schub führen. Trotzdem glaube ich, dass auch sie nicht Flöhen zusammenleben will …

Strandleben – Hundeleben

mit dem Hund unterwegs

Candy mit ihrer Beutetasche … mehr Tasche als Welpe ;-))DSC02954.jpg

Alles wichtige muss natürlich auch Hund stets bei sich tragen. Eine kleine Tasche ist dann sehr hilfreich, ein Accessoire, das für jede Gelegenheit passend ausgewählt werden kann und natürlich gleich mehrere Aufgaben erfüllen sollte – schließlich ist Hund praktisch veranlagt. Und man sollte sein Täschelchen stets mit sich führen (können) …

Ganz wichtig ist natürlich genug zu fressen und einiges zum Spielen (notfalls kann man auch die Tasche zerfetzen, nachdem man sie leergemacht hat …).

Stallwechsel, die zweite

Innenboxen. Ist viel einfacher. Das Pferd bleibt sauber und wartet brav auf seinen Menschen, der dann irgendwann kommt. Wenn es Mensch passt.

Nicht jeden Abend, damit die letzte Mahlzeit Heu über Nacht vorhält, damit das Pferdchen keine lange Fresspause hat. Vorher geht nicht, da nützen selbst die berühmten engmaschigen Heunetze nichts. Die anderen werden aber tatsächlich noch schneller leergesaugt.

Jeden. Einzelnen. Abend. Braucht. Das Pferd. sein. Futter.

Ich wollte nie Selbstversorger werden. Warum tut Mensch sich das nur an?

Noch vier Tage bis zum Stallwechsel. Auf zu neuen Sorgen.

Stallwechsel – Stallsuche …

Was war das früher doch einfach, einen neuen Stall für das Pferd auszusuchen. Die Entfernung musste natürlich stimmen. Die Lage. Vielleicht war noch wichtig, ob  die Halle hell war und ein guter Boden darin. Wie gefüttert wurde – dreimal täglich Kraftfutter sollte es da schon sein. Ein Spind sollte auch vorhanden sein, und die Leute natürlich nett. Ein hübsches Reiterstübchen war auch gut.

Stallwechsel früher – Stallwechsel heute

Was ich früher jedenfalls gar nicht bedacht habe, war etwa …

  • Weidegang für die Pferde. Gab es in unserer Gegend sowieso kaum. Und ein richtiges Reitpferd könnte sich auf der Weide auch verletzen. Weidegang stand jedenfalls erst auf der Liste, als das Ross zum Rentner wurde.
  • Sozialkontakte: gab es bei uns auch nicht. Schön hoch gemauerte Boxen, in die einzelne für ihr Pferd dann ein Loch gebrochen hatten, damit die Pferde sich sehen konnten. Natürlich mit Gitterstäben gesichert, damit sie sich nichts tun können.
  • Paddocks? Weit und breit gab es so etwas nicht.
  • Bewegunggsställe? Laufställe? LAG-Zertifizierungen? Padock-Trail? Bei uns kamen die Reitpferde vielleicht Sonntags am Strick zum Grasen …

Weiterlesen „Stallwechsel – Stallsuche …“

Fellwechsel

Ich bin ja bereit, meinem Ross stets eine Krankheit zu unterstellen. Wenn sie etwa schief guckt. Oder wenn das Hüh ein Ohr hängen lässt. Oder wenn das Hüh nicht jeden einzelnen Halm aus den Heunetzen geklaubt hat. Oder wenn … wenn die Box besonders nass ist. Oder wenn sie eben nicht so nass ist …

Stoffwechselkrankheiten bei Pferden

Aber diese Stoffwechselkrankheiten, unter denen besonders alte Pferde leiden, das ist natürlich besonders verlockend für mich als Bedenkenträger … Denn zugegeben, mit zwanzig Jahren ist sie ja schon alt. Kann man anders nicht sagen – Stute ist ein altes Pferd. Und Bayer sagt, dass ein Fünftel aller Pferde jenseits der 20 Jahre Cushing, also ECS, das Equine Cushing Syndrom, haben (Bayer will sein Medikament verkaufen, auch das).

Das ändert aber nichts daran, dass Stute alt ist. Und dass bei alten Pferden tatsächlich immer häufiger Cushing auftritt, oder Pseudo-Cushing – und auch schon bei jungen Pferden. Bei uns im Stall ist eine Stute mit Cushing diagnostiziert, die ist gerade einmal 14 Jahre alt. Also sechs Jahre jünger als das Hüh … Weiterlesen „Fellwechsel“

Spass im Schnee

Als es geschneit hatte, sind die beiden Hunde wieder einmal so richtig herumgetobt.

Toben tun sie ja immer, vor allem der Kleine. Der ist definitiv auf irgendwelchen Rauschmitteln, wenn er hinauskommt. (Dopamin in seinem Fall, eindeutig. Und eindeutig ist er ein Hund, mit dem viel zu früh angefangen wurden, was in seinem Fall dann im Tierheim endete. Glücklicherweise ist er nicht so wild, dass er nicht mehr hört.)

Jedenfalls war es knackig kalt, die Sonne schien, der Schnee war fein und pulverig: einfach nur toll. Weiterlesen „Spass im Schnee“